Freitag, 30. März 2012

Der brennende Berg

Der brennende Berg
Zum letzten Abend bleiben noch ein paar Worte zu sagen: Die norwegischen Mädels waren beim Skydiving! Und waren völlig flashed!
Wir sollten um sieben essen und einer afrikanischen Tanz- und Gesangsgruppe dabei lauschen.
Mit sieben essen wurde leider nichts. Die Mädels tauchten einfach nicht auf und irgendwann rief eine völlig trunkene Mette an, dass sie irgendwie dann nicht zum Essen kommen wird. Wir vernünftigen Deutschen haben dann der Volklore gelaucht, die wirklich ganz schön war, aber ob der kleinen Zuschauermenge dann doch etwas beschäment!
Irgendwann fielen die Mädels dann nach und nach mit ihren Guides ein und konnten außer gelalltes Kreischen gar nichts mehr. Mette war sich an dem Abend auch ganz sicher, dass sie am nächsten Morgen auf jeden Fall noch einen freien Fall für sage und schreibe 170 Euro machen wollte. Wir haben sie versucht, zu überzeugen, dass sie morgens nicht mehr springen kann, weil wir das von der Zeit gar nicht schaffen werden, aber sie war leider nicht zu überzeugen!
Nicole hat dann nachts noch die Russendisko vor unsrem Haus aufgelöst(die zwei Guides haben volltrunken ein Gespräch mit lauter Musikuntermalung geführt) und wir konnten dann irgendwann endlich schlafen.
Die Mädels hatten auf jeden Fall am nächsten Tag einen ganz üblen Hangover und der Spaß war auf unserer Seite;-)
Der nächste Tag war Fahrtag! Wir durften mal wieder die meiste Zeit in unserem Truck verbringen und haben einige Zwischenstopps eingelegt. Der interessanteste von den Zwischenstopps war der Stopp bei einer klitzekleinen Robbenkolonie, die 2 Mio. umfasst. Aber man glaubt wirklich nicht, wie die Viecher stinken können. Und leider liegen die verendeten Seehunde auch dazwischen und es riecht wirklich nicht so lecker. Neben dem Gestank, der derzeit aus unserem Kühlschrank strömt, hier ist ein kleines Glas Knoblauch all over the bus verschüttet worden, und von den dort gezüchteten Biokulturen mal ganz zu schweigen, verfolgte mich der „Geruch des Todes“ den ganzen Tag. Pfui Teufel!
Wir haben uns dann noch in einer 2 stündigen Wanderung die 5000 Jahre alten Zeichnungen in einem Tal zwischen Brandberg und Brandberg angeschaut (boah wat heiss) und durften danach in unser Luxuscamp einkehren, was nach endlosen 2km endlich am Horizont auftauchte (in Afrika dauern 2 km irgendwie länger, es waren auch nach meiner Schätzung eher mindestens 10, aber gut, that´s Africa). And laut Tinyiko : There is no hurry in Africa!
Das Luxuscamp war nicht so wirklich der Brüller. Ein zweitrangiger Campingplatz mit zweitrangiger Ausstattung. Aber da es nur für eine Nacht war, die ja bereits wieder um 5 Uhr enden sollte, war es nicht ganz so tragisch.
Highlligths an diesem Tag? Eigentlich keine so wirklichen! Ein ganz netter Abend mit ganz netten Menschen und ein bisschen Wein und ein bisschen afrikanischem Essen (wir mussten die Snacks danch noch auspacken) und dann ins Bettchen.
Am nächsten Tag dann ab in den Etosha National Park!
Endlich richtigen Tiere!!!!!!

Der brennende Berg

Der brennende Berg
Zum letzten Abend bleiben noch ein paar Worte zu sagen: Die norwegischen Mädels waren beim Skydiving! Und waren völlig flashed!
Wir sollten um sieben essen und einer afrikanischen Tanz- und Gesangsgruppe dabei lauschen.
Mit sieben essen wurde leider nichts. Die Mädels tauchten einfach nicht auf und irgendwann rief eine völlig trunkene Mette an, dass sie irgendwie dann nicht zum Essen kommen wird. Wir vernünftigen Deutschen haben dann der Volklore gelaucht, die wirklich ganz schön war, aber ob der kleinen Zuschauermenge dann doch etwas beschäment!
Irgendwann fielen die Mädels dann nach und nach mit ihren Guides ein und konnten außer gelalltes Kreischen gar nichts mehr. Mette war sich an dem Abend auch ganz sicher, dass sie am nächsten Morgen auf jeden Fall noch einen freien Fall für sage und schreibe 170 Euro machen wollte. Wir haben sie versucht, zu überzeugen, dass sie morgens nicht mehr springen kann, weil wir das von der Zeit gar nicht schaffen werden, aber sie war leider nicht zu überzeugen!
Nicole hat dann nachts noch die Russendisko vor unsrem Haus aufgelöst(die zwei Guides haben volltrunken ein Gespräch mit lauter Musikuntermalung geführt) und wir konnten dann irgendwann endlich schlafen.
Die Mädels hatten auf jeden Fall am nächsten Tag einen ganz üblen Hangover und der Spaß war auf unserer Seite;-)
Der nächste Tag war Fahrtag! Wir durften mal wieder die meiste Zeit in unserem Truck verbringen und haben einige Zwischenstopps eingelegt. Der interessanteste von den Zwischenstopps war der Stopp bei einer klitzekleinen Robbenkolonie, die 2 Mio. umfasst. Aber man glaubt wirklich nicht, wie die Viecher stinken können. Und leider liegen die verendeten Seehunde auch dazwischen und es riecht wirklich nicht so lecker. Neben dem Gestank, der derzeit aus unserem Kühlschrank strömt, hier ist ein kleines Glas Knoblauch all over the bus verschüttet worden, und von den dort gezüchteten Biokulturen mal ganz zu schweigen, verfolgte mich der „Geruch des Todes“ den ganzen Tag. Pfui Teufel!
Wir haben uns dann noch in einer 2 stündigen Wanderung die 5000 Jahre alten Zeichnungen in einem Tal zwischen Brandberg und Brandberg angeschaut (boah wat heiss) und durften danach in unser Luxuscamp einkehren, was nach endlosen 2km endlich am Horizont auftauchte (in Afrika dauern 2 km irgendwie länger, es waren auch nach meiner Schätzung eher mindestens 10, aber gut, that´s Africa). And laut Tinyiko : There is no hurry in Africa!
Das Luxuscamp war nicht so wirklich der Brüller. Ein zweitrangiger Campingplatz mit zweitrangiger Ausstattung. Aber da es nur für eine Nacht war, die ja bereits wieder um 5 Uhr enden sollte, war es nicht ganz so tragisch.
Highlligths an diesem Tag? Eigentlich keine so wirklichen! Ein ganz netter Abend mit ganz netten Menschen und ein bisschen Wein und ein bisschen afrikanischem Essen (wir mussten die Snacks danch noch auspacken) und dann ins Bettchen.
Am nächsten Tag dann ab in den Etosha National Park!
Endlich richtigen Tiere!!!!!!

Montag, 26. März 2012

It never rains in Swakopmund

Wir sind nun in Swakopmund. Alles hier ist deutsch. Die Straßennamen, die Namen der Restaurants und ansässigen Firmen. Irgendwie fühlt man sich ganz merkwürdig. Man wird überall auf Deutsch begrüßt und in der Apotheke, in der wir eben waren, fühlte man sich wie in Köln. Nur deutsche alte Menschen, die Apothekerinnen deutsch, alle Produkte aus Deutschland und in der Apotheke ein Schild über das Jubiläum des Prinzessinnen Rupprecht Heims mit Untermalung durch den ansässigen deutschen Männergesangsverein. Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt!
Irgendwie hätte ich mir das alles ein wenig afrikanischer vorgestellt. Immerhin ist Deutsch-Südwestafrika schon längst Geschichte!
Wir haben uns heute gegen jegliche Aktivitäten entschieden, es gab so ein paar Sachen zu Auswahl wie Sandboarding, Skydiving, Dolphin Watching etc. Und wir haben alles wieder richtig gemacht!
Es regnet nämlich heute in Swakopmund, obwohl es hier angeblich um die Jahreszeit nie regnet!
Gestern Abend haben wir uns mit ein paar Norwegerinnen angefreundet. Die drei Mädels, die zusammen unterwegs sind (Hanna, Mette und Christina) haben sich in Norwegen bei der Armee kennengelernt und dann ein halbes Jahr gearbeitet, um sich die Reise leisten zu können. Und unsere 2 Diven, die aussehen wie „Norwegians next Top Model“ finden sie auch nicht so klasse. Tja und wir dachten alle, dass es sich um ganz dicke Freundinnen handelt. Wie man sich täuschen kann;-)
Nachdem wir dann an der Hotelbar noch ein bisserl was getrunken, Dire Straits gemeinsam geträllert haben und um halb elf von Tiniyko ins Bett geschickt wurden aufgrund der Lautstärke, haben wir nun neue junge Freundinnen gewonnen.
Heute Abend gibt es dann noch Afrikanischen Tanz und ein Braai (Barbecue) und morgen geht es Richtung Brandberg

Heiß, heißer, Sossusvlei

Um 5 Uhr morgens hieß es dann wieder aufstehen. GÄHN.
Im Dunkeln Zelt abbauen, Tasche packen und in den Bus und das mit der ständig lauernden Gefahr der Black Mamba.
Wir haben dann aber Zelt abgebaut und Tasche gepackt ohne menschliche Verluste, doch auf dem Weg vom Zeltplatz zum Truck tauchte sie dann auf; zwar nicht die Black Mamba herself sondern ein kleineres Exemplar was rot und schwarz gemustert war, aber dennoch eindrucksvoll. Ich hab Nicole ganz „ruhig“ darauf hingewiesen, dass sich gerade hinter ihr eine Schlange befindet und sie hat den gesamten Zeltplatz eindrucksvoll darauf hingewiesen, dass sie meinen Hinweis verstanden hat.
Außerdem hat sie sich dermaßen schnell auf einen Stein bewegt und das Zelt an der einen Seite fallenlassen, dass wir nun leider auf der einen Seite einen ausgerissenen Tragegurt haben und ich mit 25 Kilo Zelt und der roten Schlange alleine da stand.
Die Schlange hat sich weder von Nicoles Schrei noch von mir oder sonst jemanden beeindrucken lassen und sich ziemlich genervt ins Gebüsch verpieselt. Schade, dass ich keine Kamera zur Hand hatte.
Nachdem Nicole den Muezzin gespielt hatte, waren ja alle wach und es konnte losgehen in Richtung Rote Dünen und Sossusvlei.
Auf dem Weg dorthin haben wir alles an Tieren gesehen, was die Wüste Namib so zu bieten hat. Zebras, Oryx, Schakale, Springböcke, Strauße, Wüstenfüchse, Trappen, Kudus und das alles direkt vor uns, neben uns, hinter uns! Diese komische Pirschfahrt am Abend hätten wir uns irgendwie sparen können. Aber im Dunkeln durch die Wüste war ja auch ganz nett!
Gegen 10 Uhr waren wir dann an Düne 32 angekommen, die wir dann auch im Schweiße unseres Angesichts besteigen durften. Dünen besteigen bei 30 Grad Hitze ist kein Spaß. Vor allem, weil Aufstiege im Sand doch sehr anstrengend sind, weil man immer 1 Schritt geht und einen halben zurück rutscht. Um viertel vor elf waren wir dann oben. Fotosession auf dem Gipfel und eine traumhafte Aussicht auf ein riesiges Gebiet von roten Dünen, weißem Lehmboden in endloser Weite.
Die Anstrengung hat sich wirklich gelohnt!
In brütender Mittagshitze war der nächste Tagesordnungspunkt dann eine Fahrt mit dem Jeep und eine kurze Wanderung zum Deadvlei und anschließend zum Sossusvlei, was beides Ebenen mit weißem Untergrund zwischen den roten Dünen sein sollten, wo früher ein Fluss lang gelaufen ist.
Im Deadvlei standen zusätzlich noch uralte abgestorbene Bäume rum, die uns ein paar tolle Bilder gebracht aber auch mindestens 2 Liter Schweiß gekostet haben. Mittlerweile waren es nämlich geschätzte 40 bis 45 Grad.
Wir waren alle froh, als es dann zurückging. Im Bus waren es zwar auch mindestens 40 Grad aber durch den Fahrtwind hatten wir wenigstens ein bisschen Abkühlung.
Die nächste Station sollte ein Camp mitten in der Wüste sein mit einem Abstecher in einen kleineren Canyon. Da die Hitze immer noch unerträglich war, haben alle außer den Ösis beschlossen, nicht in den Canyon hinab zu steigen. Im Nachhinein auch sehr gut, da die Verrückten eine schlafende Kobra entdeckt haben und diese dann erstmal aufgeweckt haben, damit man ein Foto fürs Album schießen kann. Das Foto ist auch gut geworden und keiner zu Schaden. Aber verrückt fanden wir alle diese Aktion schon.
Das Camp stellte sich als recht neu heraus mit einem Swimmingpool in der Mitte! Was für ein Luxus. Das erste Bier gabs im Pool mit Blick auf Berge und Wüste. Ein Traum!
Abends hat Team Deutschland dann ein fantastisches Essen gezaubert. Barbecue und Polenta mit Tomatensoße, geröstetem Knoblauchbrot und frischem Möhren- Weisskohlsalat. Alle waren begeistert.
Leider war die anschließende Nacht nicht so angenehm, da sich gegen 3 Uhr ein Schakal über unsere Essensreste und Mülltonnen hergemacht hat und dabei einen wahnsinnigen Lärm veranstaltet hat, dass das halbe Camp bis zum Morgengrauen nicht mehr schlafen konnte.
Aber da um halb sechs sowieso Aufstehen angesagt war, waren es ja nur 3 ½ Stunden weniger Schlaf;-)

Ab in die Wüste

Am nächsten Morgen sind wir dann zu einem kleinen Spaziergang aufgebrochen, wo uns unser Guide ein bisschen was zu den Pflanzen und Tieren der Namib Wüste erzählt hat.
Unter anderem gab es eine Einweisung in die verschiedenen Tierkotarten. Tierkot von Pflanzenfresser kann man natürlich essen, weil er völlig natürlich ist und keine Bakterien enthält (Nee, is klar). Er hat uns das dann auch eindrucksvoll bewiesen. Igitt!
Auf diesem ersten Spaziergang durften wir Springböcke und Strauße aus der Ferne begutachten und fanden das schon klasse. Nach ca. 2 Stunden war es aber dann schon wieder so heiss, dass wir auf dem Rückweg jedes kleinste bisschen Schatten für eine Pause genutzt haben.
Zurück im Camp war relaxen angesagt.
Wie schnell doch so ein Tag mit Nichtstun vergehen kann. Und man konnte wirklich nichts tun, als von Schattenplatz zu Schattenplatz zu ziehen…
Abends um halb sechs wurden wir dann von Antony – dem einzigen Guide bei Drifters, der von Beginn an dabei war, d.h. seit 25 Jahren – zu einer abendlichen Safarirundfahrt im Jeep abgeholt.
Auf dieser sehr rumpeligen Tour durch das nähere Umland haben wir dann noch mal Springböcke, Oryx Antilopen, Strauße, Schakale und einen seltenen Erdwolf gesehen. Außerdem hat Antony uns einen Skorpion gezeigt mit dem Hinweis, dass Bisse von Skorpionen selten tödlich aber äußerst schmerzhaft sind. Nur kleine Kinder und ältere Menschen könnten von Skorpionbissen sterben.
Außerdem soll es bei uns im Camp diverse Schlangen und Skorpione geben und eine Black Mamba, die im Baum oberhalb des Camps wohnt und dort die Eier der Webervogelkolonie frisst.
Auch das fanden wir nun nicht wirklich beruhigend. Zurück im Camp wurden die Wege dann doppelt ausgeleuchtet und plötzlich trugen alle festes Schuhwerk und Flip-Flops waren total out für den Abend. Als Ingerid dann auch noch auf dem Rückweg vom Klohaus eine Schlange auf dem Weg entdeckt hat, waren die Träume von Schlangen und Skorpionen nachts vorprogrammiert.
Aber mit genug Rotwein kann man auch diese Gefahren ausblenden….

Sonntag, 25. März 2012

Ab in die Wüste

Am nächsten Morgen ging es um 5 Uhr los. Zelte abbauen, Frühstück um 6 und dann ab in den Bus, weil wir eine sehr weite Strecke vor uns hatten.
Ich hab dann fast einen armen kleinen Froch gekillt, der es sich über Nacht in meinem Schuh gemütlich gemacht hatte, er hatte Glück, dass ich den Tag davor einen Skorpion gesehen hatte und seitdem nun morgens immer meine Schuhe auf alle möglichen Kriechtiere untersuche.
Die Fahrt ging los Richtung Fish River Canyon. Nach dem Grand Canyon der zweitgrößte Canyon der Welt. 500 Meter tief und 160 km lang. In brütender Mittagshitze haben wir einen einstündigen Spaziergang am Canyonrand unternommen, ein paar Bilder gemacht und waren froh als wir dann nach einem kleinen Lunch wieder in den Bus steigen konnten, wo wenigstens der Fahrtwind den Schweiß getrocknet hat.
Die Fahrt ging dann weiter in die Namib Wüste, in Bethanien noch ein kurzer Zwischenstopp und dann ins Desert Camp.
Auch hier erwartete uns brütende Hitze und ein Camp was aus ein paar Holzdächern zum Schutz gegen die Sonne, einem kleinen Küchenbereich und einem offenen WC und Duschbereich bestand. Alles in allem sehr geschmackvoll und sauber.
Den Abend haben wir dann bei ein bisschen Wein und einem leckeren Beef Eintops ausklingen lassen.

Tag 2: Extreme Paddeling

Der zweite Tag wurde mit Frühstück um halb acht eigeläutet. Anschließend in die Boote mit dem Hinweis, dass wir ca. bis 13.30 Uhr unterwegs wären.
Halleluja. Am Tag vorher waren schon 2 Stunden anstrengend und nun fast 6!?
Es war aber alles irgendwie einfacher als gedacht, weil wir ein bisschen mehr Strömung hatten als am Tag vorher. Die ersten Stromschnellen hatten wir auch mit Bravour gemeistert, bis sich unsere 2 Oberchicks aus Norwegen mal ein bisschen quer gestellt haben und wir leider auf die Seite mit den großen Steinen ausweichen mussten. Auch das Ausweichmanöver haben wir noch mit bravour gemeistert unser Boot hat auch wie von selbst in der Stromschnelle eine ganz tolle Gelegenheit zum Einparken gefunden und da saßen wir dann halt mal fest. Kein Vorwärts und Rückwärts war mehr möglich. Super Situation! Unser Guide hat uns dann aus der misslichen Lage befreit und ist dabei selbst bis zur Schulter nass geworden, weil er vor unserem Kanu in ein nicht vorhergesehens Loch reingerutscht ist.
Wir hatten dann eigentlich keine weiteren Highlights mehr zu bieten. Zwar hätten wir sicherlich in der B-Note so einige Abzüge erhalten, weil wir teilweise quer und auch nur mit Mühe diese blöden Stromschnellen hinter uns gebracht haben, und jeder Stein, den man nicht sehen konnte hat unser Boot wie ´von selbst gefunden, aber wir sind doch immer runter gekommen und auch ohne unsere wertvolle Ladung zu verlieren.
Team Norwegen hat dann kurz vor Ende noch zu 2/3 die 180 Grad Drehung geübt. Zuerst sind die zwei Oberchicks gekentert und anschließend dann ein zwei Mädels, die eigentlich total souverän aussahen beim Paddeln, die aber leider einen großen Stein übersehen hatten.
Das hat uns dann alles ziemlich viel Zeit gekostet, so dass wir dann nicht um halb zwei sondern erst um kurz nach drei an der Ausstiegsstelle waren.
Völlig kaputt haben wir dann bei Ankunft im Camp noch zwei Bierchen getrunken, ein bisschen am Pool relaxt, unsere Zelte aufgebaut und den Abend bei einem schönen Barbecue ausklingen lassen.