Nicole und ich haben uns dann nach ausgedehntem Frühstück auf den Weg zu den Victoria Fällen gemacht. Satte 30 Dollar Eintritt für ein bisschen Wasserfälle gucken: WOW!
Der Ort Victoria Falls hatte ein paar Souvenirläden, ein paar Restaurants, Supermärkte und diverse Hotels zu bieten. Außerdem gab es diverse Strassenhändler, die ein bisschen lästig werden konnten, aber es gab mindestens genauso viele Polizisten, die in gelben Jacken gekleidet gut zu erkennen waren und nur dafür da, uns die lästigen Strassenhändler vom Leib zu halten.
Und wie wir nicht nur an den Eintrittspreisen für die Falls feststellen durften, ist Zimbabwe eines ganz sicher nicht, GÜNSTIG! Wegen einer horrenden Inflation gibt es dort derzeit keine eigene Währung mehr, bezahlt werden kann aber mit allem, was man sonst so in der Tasche hat. Botswanische Pulla, Rand, Euro oder vor allem US Dollar, da das noch die gängigste Währung ist. Die Umrechenkurse variieren je nach Shop sehr stark und es ist eher ein Glücksspiel, was man so zahlt.
Wir haben uns allerdings wirklich gefragt, wie die Menschen, deren durchschnittliches Einkommen 30 Dollar beträgt in so einem Land überleben können, wenn selbst wir es als teuer empfinden.
Aber jetzt zu den Falls: Es war äußerst beeindruckend und wir sind gemütlich auf den ausgeschilderten Wegen am Rand entlang gelaufen. Wir dachten auch eigentlich, wir wären gut ausgerüstet…als dann aber die Gischt von vorne, von hinten, von unten und oben wie ein ausgewachsener schottischer Regen auf uns niederprasselte, waren wir trotz Regenjacke eigentlich überall nass. Aber für 30 Dollar kann man ja auch schon mal einen ordentlichen Regen erwarten!
Nach einem herrlichen Café Latte in der Sonne sind wir dann wieder in die Stadt und ich habe dort den Nachmittag mit Internet verbummelt und Nicole hat sich einer eingehenden Wellnessbehandlung in der Lodge unterzogen.
Um 16 Uhr ging es dann wieder mit dem Rest von Team Deutschland zum Sundowner Cruise auf dem Zambesi River. Getränke und Snacks waren inklusive und wir haben die 2 ½ Stunden für diverse Gin Tonic genutzt und um einfach mal ein bisschen abzuhängen.
Anschließend gemeinsames Essen mit Team Norwegen (Team Österreich hatte sich verabschiedet mit den Worten von Franz: „Wir gehen zum first Platzerl im Ort“) und ein Ausklang des Abends am Pool, wo wir wieder erst recht spät in die Koje sind.
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