Am nächsten Morgen gab es mal richtiges Frühstück. Nach den meisten Tagen mit Joghurt und Müsli zum Frühstück mal eine nette Abwechslung.
Kay und Thomas hatten Susi und Andreas einen Rundflug übers Okavango Delta zum Geburtstag geschenkt und da noch ein Platz war im Flugzeug habe ich mich entschlossen mitzufliegen. 50 Euro für 1 Stunde Rundflug, das hörte sich doch gut an. Nicole war ziemlich besorgt und hat mich verabschiedet, als würden wir uns nie wieder sehen. Wir sind dann morgens gegen 10 Uhr aufgebrochen (naja, wir sollten aufbrechen, aber Tiniyko kam mal wieder ne halbe Stunde später) und saßen dann um kurz vor halb zwölf in unserem Flieger. Falls ich Bedenken hatte, waren die spätestens zu dem Zeitpunkt verschwunden, als ich sah, dass wir eine Pilotin haben sollten. Hazel hat uns auf einer Höhe zwischen 150 und 200 Metern über das Delta geflogen und wir konnten Tiere beobachten, aber vor allem das Wirrwarr der verschiedenen Landschaftsformen m Überblick sehen, die durch das Wasser in der Regenzeit so entstanden sind. Überflutete Graslandschaften, breite Ströme, Inseln im Wasser, Seen und 100erte verschiedene Farben grün. Wunderschön!
Die Stunde ging viel zu schnell vorbei und wir waren schon wieder unten. Susi war leicht grün im Gesicht und konnte den Flug leider nicht so genießen, alle anderen waren aber ziemlich begeistert.
Tiniyko hat uns dann wieder aufgesammelt (natürlich nach afrikanischer Manier wieder ne gute halbe Stunde später) und wir konnten noch kurz in der Stadt ein bisschen was einkaufen und die Fortschritte an unserem Truck begutachten. Es wurde nämlich tatsächlich irgendwo ein Ersatzteil gefunden und die Männer waren gerade dabei es einzubauen, als wir auf dem Parkplatz ankamen. Es konnte also dann doch wie geplant am selben Tag noch weitergehen nach Nata durch die Makgadikgadi Pan (was Machadichadi mit hartem „ch“ ausgesprochen wird.)
Nach Ankunft im Camp und allgemeiner Beruhigung, dass wir es doch zurück geschafft haben, sind wir dann aufgebrochen. Die Makgadikgadi Pan stellte sich als eine weitere endlose Weite heraus, die so wirklich eigentlich keine Attraktion für uns darstellt. Unser Ösi Robert hat sie aber gefilmt mit wachsender Begeisterung. Bestimmt ein toller Film, ganz viel weite flache Ebene und als Hauptdarsteller ein paar Kühe am Strassenrand! WOW!
In Nata haben wir dann in der Dunkelheit die Zelte aufgebaut und waren dann im Restaurant essen. Angeblich sollte es hier das beste Fleisch in Botswana geben, das Essen war aber eher mittelmäßig und auch noch ziemlich teuer.
Wir haben dann auch alle ziemlich frühzeitig im Zelt gelegen, da am nächsten Morgen um 3:45 Uhr die Nacht schon wieder vorbei war.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen