Montag, 26. März 2012

Ab in die Wüste

Am nächsten Morgen sind wir dann zu einem kleinen Spaziergang aufgebrochen, wo uns unser Guide ein bisschen was zu den Pflanzen und Tieren der Namib Wüste erzählt hat.
Unter anderem gab es eine Einweisung in die verschiedenen Tierkotarten. Tierkot von Pflanzenfresser kann man natürlich essen, weil er völlig natürlich ist und keine Bakterien enthält (Nee, is klar). Er hat uns das dann auch eindrucksvoll bewiesen. Igitt!
Auf diesem ersten Spaziergang durften wir Springböcke und Strauße aus der Ferne begutachten und fanden das schon klasse. Nach ca. 2 Stunden war es aber dann schon wieder so heiss, dass wir auf dem Rückweg jedes kleinste bisschen Schatten für eine Pause genutzt haben.
Zurück im Camp war relaxen angesagt.
Wie schnell doch so ein Tag mit Nichtstun vergehen kann. Und man konnte wirklich nichts tun, als von Schattenplatz zu Schattenplatz zu ziehen…
Abends um halb sechs wurden wir dann von Antony – dem einzigen Guide bei Drifters, der von Beginn an dabei war, d.h. seit 25 Jahren – zu einer abendlichen Safarirundfahrt im Jeep abgeholt.
Auf dieser sehr rumpeligen Tour durch das nähere Umland haben wir dann noch mal Springböcke, Oryx Antilopen, Strauße, Schakale und einen seltenen Erdwolf gesehen. Außerdem hat Antony uns einen Skorpion gezeigt mit dem Hinweis, dass Bisse von Skorpionen selten tödlich aber äußerst schmerzhaft sind. Nur kleine Kinder und ältere Menschen könnten von Skorpionbissen sterben.
Außerdem soll es bei uns im Camp diverse Schlangen und Skorpione geben und eine Black Mamba, die im Baum oberhalb des Camps wohnt und dort die Eier der Webervogelkolonie frisst.
Auch das fanden wir nun nicht wirklich beruhigend. Zurück im Camp wurden die Wege dann doppelt ausgeleuchtet und plötzlich trugen alle festes Schuhwerk und Flip-Flops waren total out für den Abend. Als Ingerid dann auch noch auf dem Rückweg vom Klohaus eine Schlange auf dem Weg entdeckt hat, waren die Träume von Schlangen und Skorpionen nachts vorprogrammiert.
Aber mit genug Rotwein kann man auch diese Gefahren ausblenden….

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