Am nächsten Morgen dann mal wieder um 5:30 Uhr raus, da wir einen morgendlichen Game-Drive unternehmen wollten, um dann in unserem zweiten Ziel im Osten des Parks Namutoni die Zelte wieder aufzuschlagen.
In der Hoffnung auf Tiere und vor allem die großen 5 (Löwe, Büffel. Leopard, Elefant und Rhino) sind wir dann los.
Aber es gab gar nix, alle Tiere hatten sich irgendwie überlegt, sich uns nicht zu zeigen. Noch nicht einmal die langweiligen Springböcke haben sich uns in den Weg geschmissen. Ein kleines Highlight gab es dann aber schon, ein Rhinozeros hatte sich wohl nicht an die große Vereinbarung der Tiere gehalten und sich dann doch in unser Blickfeld verlaufen.
Wir waren dann nach dieser recht langweiligen morgendlichen Fahrt durch den Park bereits vor dem Mittag in unserem Camp, Zelte aufbauen und an den Pool! Grandios! Ein bisschen rumplanschen, ein bisschen rumliegen, ein bisschen Bier trinken, ein bisschen Ballspielen im Pool, lesen, rumdösen….nach den letzten super langen Tagen war es wirklich mal entspannend!
Um halb fünf ging es dann wieder los zum abendlichen Game-Drive! Die norwegischen Mädels hatten sich gegen die Fahrt entschieden, da wir ja morgens schon keine Tiere gesehen hatten und wir hatten endlich mal Ruhe und Platz um Truck.
Und wir wurden wirklich belohnt! Giraffen, die vor uns die Straße kreuzten mit kleinen Babygiraffen, Gnus, Warzenschweine, Springböcke, Oryx, Zebras ohne Ende und dann auch noch eine große Herde Elefanten, die hinter uns über die Straße gelaufen ist.
Tiniyko hat dann einen kleinen U-Turn hingelegt, der alles im Bus durcheinander gebracht hat und preschte auf die Herde zu. Kurz vorher eine Vollbremsung und die ganze Mannschaft klebte an der Vorderscheibe.
Wir haben dann wirklich aus allernächster Nähe die Elefantenherde begutachten dürfen. Leider fand das die Leitkuh gar nicht so toll, und hat unserem Truck gefährlich gedroht. Da ich direkt am offenen Fenster auf Augenhöhe der Elefantenkuh stand, war dann schon etwas befremdlich (Nicole meinte, ich hätte mich selten so schnell bewegt, als ich zuerst das Fenster hochgerissen und mich dann einen Meter vom Fenster wegbewegt hab).
So in 2 Meter Entfernung von einer wildgewordenen Elefantenkuh, die im Zweifelsfall ohne Probleme den Truck umgestoßen hätte, das war schon ein besonderes Gefühl.
Zum Schluss dann noch ein paar Giraffen im Sonnenuntergang und wir konnten glücklich beim Essen und kühlem Bier den Tag ausklingen lassen.
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen