Am nächsten Morgen um 7 Uhr sind wir dann mit Nature zu einem 3 stündigen Streifzug durch die Wildnis aufgebrochen.(Leider war die Nacht für alle schon um 5 zu Ende, weil Tiniyko sich in der Zeit vertan hat und schon anfing Frühstück zu machen). Wir konnten einige Elefanten aus der Nähe beobachten, Affen, die auf den Bäumen rumturnten und das große Geheimnis der Termiten. Die meisten Hügel im Delta sind riesig und einem Alter von 70 Jahren für 1 Meter Hügel ab Grundwasser, kann man sich ausrechnen, wie alt teilweise die Termitenhügel sind. Der, vor dem wir standen, wurde von Nature auf ca. 400 Jahre geschätzt.
Leider haben wir sonst keine Tiere zu Gesicht bekommen (außer zwei Warzenschweine) und Nature meinte, dass das ein Zeichen dafür wäre, dass Löwen in dem Gebiet unterwegs wären.
Da wir ja schon Löwen aus nächster Nähe betrachten durften, war ich jetzt auch nicht wirklich traurig, dass wir dieses Erlebnis in freier Wildbahn ohne Schutz nicht hatten.
Zurück im Zelt mussten wir feststellen, dass die Baboons den Müll durchwühlt und Nicoles und meinen Kuchen aufgegessen hatten. Eine schöne Schweinerei. Gott sei Dank hatte Tiniyko alle weiteren Lebensmittel in seinem Zelt verstaut.
Nach dem Aufräumen des Camps war Chillen bis in den späten Nachmittag angesagt. Eine kleine Dschungeldusche mit Ausblick, ein bisschen Quatsch erzählen, den Besuch von zwei Warzenschweinen erleben, den kleinen Affen zuschauen und ein kleines Nickerchen im Zelt.
Herrlich entspannend!
Um 5 Uhr dann noch mal Aufbruch zu einem kleinen Walk in den Sonnenuntergang, bei dem wir wieder einige Elefanten aus der Nähe sehen durften und anschließend sollte es Dinner geben mit musikalischer Untermalung durch unsere 9 Guides/Ruderer.
Ja und so war es dann auch. Die Jungs haben sich in lustige Verkleidung geworfen und traditionelle Lieder und Tänze aufgeführt. Allen voran Tiniyko, unser Alleskönner. Wir wurden dann auch aufgefordert mitzutanzen und zu singen und es haben sich auch alle brav diesem Zirkus angeschlossen außer Franz, der stocksteif am äußeren Rand saß und so getan hat, als würde er schlafen. Nach den Erklärungen zu den Tänzen, unserer Vorführung eines deutschen Kanons (Froh zu sein bedarf es wenig….) und dem norwegischen Version von „Alle Vögel sind schon da“ wurde Franz aber dann zu einer Privatvorstellung mit Tiniyko gezwungen. Ein sehr lustiger Anblick;-)
Nicole und ich haben dann später noch das FC Lied gesungen, aber da waren unsere Guides schon im Bettchen.
Und auch die nächste Nacht in freier Wildbahn sollten wir trotz Elefantenbesuch im Camp unbeschadet überstehen.
Gute Nacht!
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen