Montag, 26. März 2012

It never rains in Swakopmund

Wir sind nun in Swakopmund. Alles hier ist deutsch. Die Straßennamen, die Namen der Restaurants und ansässigen Firmen. Irgendwie fühlt man sich ganz merkwürdig. Man wird überall auf Deutsch begrüßt und in der Apotheke, in der wir eben waren, fühlte man sich wie in Köln. Nur deutsche alte Menschen, die Apothekerinnen deutsch, alle Produkte aus Deutschland und in der Apotheke ein Schild über das Jubiläum des Prinzessinnen Rupprecht Heims mit Untermalung durch den ansässigen deutschen Männergesangsverein. Für das leibliche Wohl ist natürlich gesorgt!
Irgendwie hätte ich mir das alles ein wenig afrikanischer vorgestellt. Immerhin ist Deutsch-Südwestafrika schon längst Geschichte!
Wir haben uns heute gegen jegliche Aktivitäten entschieden, es gab so ein paar Sachen zu Auswahl wie Sandboarding, Skydiving, Dolphin Watching etc. Und wir haben alles wieder richtig gemacht!
Es regnet nämlich heute in Swakopmund, obwohl es hier angeblich um die Jahreszeit nie regnet!
Gestern Abend haben wir uns mit ein paar Norwegerinnen angefreundet. Die drei Mädels, die zusammen unterwegs sind (Hanna, Mette und Christina) haben sich in Norwegen bei der Armee kennengelernt und dann ein halbes Jahr gearbeitet, um sich die Reise leisten zu können. Und unsere 2 Diven, die aussehen wie „Norwegians next Top Model“ finden sie auch nicht so klasse. Tja und wir dachten alle, dass es sich um ganz dicke Freundinnen handelt. Wie man sich täuschen kann;-)
Nachdem wir dann an der Hotelbar noch ein bisserl was getrunken, Dire Straits gemeinsam geträllert haben und um halb elf von Tiniyko ins Bett geschickt wurden aufgrund der Lautstärke, haben wir nun neue junge Freundinnen gewonnen.
Heute Abend gibt es dann noch Afrikanischen Tanz und ein Braai (Barbecue) und morgen geht es Richtung Brandberg

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