Dann ging es morgens auf nach Maun! Den ganzen Weg wieder zurück. Erst mit dem Mokoro, dann in den Jeep, dann ins Schnellboot und dann in den Truck und dann…?
Endlich endlich endlich in Maun angekommen und das völlig stinkend und geschwitzt in den 3 Tage alten Klamotten aus dem Dschungel freuten wir uns alle so auf Dusche, Camp und Abendessen am Pool. Stattdessen durften wir stundenlang auf einer Vekehrsinsel inmitten einer botswanischen Stadt sitzen und zuschauen, wie sich Tiniyko, freundliche Helfer und Ratgeber mit dem Probelm unseres Trucks beschäftigten.
Es ging nicht mehr weiter. Auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt und 40 km von der ersehnten Duschen entfernt stand unser Truck und bewegte sich keine Zentimeter mehr, da die Handbremse festhing und nur mit Luftdruck wieder gelöst werden konnte, den es aber plötzlich nicht mehr gab.
Ein Traum!!!
Gefühlte 10 Stunden später wurden wir dann mit 18 Leuten in einen für 13 Leute ausgelegten Truck gepackt, mit gesamtem Gepäck und mit unseren Zelten. Es war – sagen wir mal – kuschelig!
Aber die gute Laune des Camp-Leiters, der uns auf dem Parkplatz einsammelte, ein leckeres Abendessen im Camp, eine heisse Dusche und ein schöner Gin-Tonic haben den Abend dann doch noch versöhnlich ausklingen lassen. So spät waren wir schon lange nicht mehr im Bett! Es war – sage und schreibe – kurz vor 12 Uhr Mitternacht.
Aber: Aufgrund der Panne und Ersatzteilbesorgung am nächsten Morgen wurde das Frühstück auf neun Uhr gelegt und wir konnte so was Ähnliches wie ausschlafen! Da hätte man ja fast annehmen können, dass man tatsächlich mal im Urlaub wäre;-)
Herrlich!
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