Dann ging es morgens auf nach Maun! Den ganzen Weg wieder zurück. Erst mit dem Mokoro, dann in den Jeep, dann ins Schnellboot und dann in den Truck und dann…?
Endlich endlich endlich in Maun angekommen und das völlig stinkend und geschwitzt in den 3 Tage alten Klamotten aus dem Dschungel freuten wir uns alle so auf Dusche, Camp und Abendessen am Pool. Stattdessen durften wir stundenlang auf einer Vekehrsinsel inmitten einer botswanischen Stadt sitzen und zuschauen, wie sich Tiniyko, freundliche Helfer und Ratgeber mit dem Probelm unseres Trucks beschäftigten.
Es ging nicht mehr weiter. Auf dem Parkplatz vor dem Supermarkt und 40 km von der ersehnten Duschen entfernt stand unser Truck und bewegte sich keine Zentimeter mehr, da die Handbremse festhing und nur mit Luftdruck wieder gelöst werden konnte, den es aber plötzlich nicht mehr gab.
Ein Traum!!!
Gefühlte 10 Stunden später wurden wir dann mit 18 Leuten in einen für 13 Leute ausgelegten Truck gepackt, mit gesamtem Gepäck und mit unseren Zelten. Es war – sagen wir mal – kuschelig!
Aber die gute Laune des Camp-Leiters, der uns auf dem Parkplatz einsammelte, ein leckeres Abendessen im Camp, eine heisse Dusche und ein schöner Gin-Tonic haben den Abend dann doch noch versöhnlich ausklingen lassen. So spät waren wir schon lange nicht mehr im Bett! Es war – sage und schreibe – kurz vor 12 Uhr Mitternacht.
Aber: Aufgrund der Panne und Ersatzteilbesorgung am nächsten Morgen wurde das Frühstück auf neun Uhr gelegt und wir konnte so was Ähnliches wie ausschlafen! Da hätte man ja fast annehmen können, dass man tatsächlich mal im Urlaub wäre;-)
Herrlich!
Donnerstag, 5. April 2012
Das Dschungelcamp Teil 2
Am nächsten Morgen um 7 Uhr sind wir dann mit Nature zu einem 3 stündigen Streifzug durch die Wildnis aufgebrochen.(Leider war die Nacht für alle schon um 5 zu Ende, weil Tiniyko sich in der Zeit vertan hat und schon anfing Frühstück zu machen). Wir konnten einige Elefanten aus der Nähe beobachten, Affen, die auf den Bäumen rumturnten und das große Geheimnis der Termiten. Die meisten Hügel im Delta sind riesig und einem Alter von 70 Jahren für 1 Meter Hügel ab Grundwasser, kann man sich ausrechnen, wie alt teilweise die Termitenhügel sind. Der, vor dem wir standen, wurde von Nature auf ca. 400 Jahre geschätzt.
Leider haben wir sonst keine Tiere zu Gesicht bekommen (außer zwei Warzenschweine) und Nature meinte, dass das ein Zeichen dafür wäre, dass Löwen in dem Gebiet unterwegs wären.
Da wir ja schon Löwen aus nächster Nähe betrachten durften, war ich jetzt auch nicht wirklich traurig, dass wir dieses Erlebnis in freier Wildbahn ohne Schutz nicht hatten.
Zurück im Zelt mussten wir feststellen, dass die Baboons den Müll durchwühlt und Nicoles und meinen Kuchen aufgegessen hatten. Eine schöne Schweinerei. Gott sei Dank hatte Tiniyko alle weiteren Lebensmittel in seinem Zelt verstaut.
Nach dem Aufräumen des Camps war Chillen bis in den späten Nachmittag angesagt. Eine kleine Dschungeldusche mit Ausblick, ein bisschen Quatsch erzählen, den Besuch von zwei Warzenschweinen erleben, den kleinen Affen zuschauen und ein kleines Nickerchen im Zelt.
Herrlich entspannend!
Um 5 Uhr dann noch mal Aufbruch zu einem kleinen Walk in den Sonnenuntergang, bei dem wir wieder einige Elefanten aus der Nähe sehen durften und anschließend sollte es Dinner geben mit musikalischer Untermalung durch unsere 9 Guides/Ruderer.
Ja und so war es dann auch. Die Jungs haben sich in lustige Verkleidung geworfen und traditionelle Lieder und Tänze aufgeführt. Allen voran Tiniyko, unser Alleskönner. Wir wurden dann auch aufgefordert mitzutanzen und zu singen und es haben sich auch alle brav diesem Zirkus angeschlossen außer Franz, der stocksteif am äußeren Rand saß und so getan hat, als würde er schlafen. Nach den Erklärungen zu den Tänzen, unserer Vorführung eines deutschen Kanons (Froh zu sein bedarf es wenig….) und dem norwegischen Version von „Alle Vögel sind schon da“ wurde Franz aber dann zu einer Privatvorstellung mit Tiniyko gezwungen. Ein sehr lustiger Anblick;-)
Nicole und ich haben dann später noch das FC Lied gesungen, aber da waren unsere Guides schon im Bettchen.
Und auch die nächste Nacht in freier Wildbahn sollten wir trotz Elefantenbesuch im Camp unbeschadet überstehen.
Gute Nacht!
Leider haben wir sonst keine Tiere zu Gesicht bekommen (außer zwei Warzenschweine) und Nature meinte, dass das ein Zeichen dafür wäre, dass Löwen in dem Gebiet unterwegs wären.
Da wir ja schon Löwen aus nächster Nähe betrachten durften, war ich jetzt auch nicht wirklich traurig, dass wir dieses Erlebnis in freier Wildbahn ohne Schutz nicht hatten.
Zurück im Zelt mussten wir feststellen, dass die Baboons den Müll durchwühlt und Nicoles und meinen Kuchen aufgegessen hatten. Eine schöne Schweinerei. Gott sei Dank hatte Tiniyko alle weiteren Lebensmittel in seinem Zelt verstaut.
Nach dem Aufräumen des Camps war Chillen bis in den späten Nachmittag angesagt. Eine kleine Dschungeldusche mit Ausblick, ein bisschen Quatsch erzählen, den Besuch von zwei Warzenschweinen erleben, den kleinen Affen zuschauen und ein kleines Nickerchen im Zelt.
Herrlich entspannend!
Um 5 Uhr dann noch mal Aufbruch zu einem kleinen Walk in den Sonnenuntergang, bei dem wir wieder einige Elefanten aus der Nähe sehen durften und anschließend sollte es Dinner geben mit musikalischer Untermalung durch unsere 9 Guides/Ruderer.
Ja und so war es dann auch. Die Jungs haben sich in lustige Verkleidung geworfen und traditionelle Lieder und Tänze aufgeführt. Allen voran Tiniyko, unser Alleskönner. Wir wurden dann auch aufgefordert mitzutanzen und zu singen und es haben sich auch alle brav diesem Zirkus angeschlossen außer Franz, der stocksteif am äußeren Rand saß und so getan hat, als würde er schlafen. Nach den Erklärungen zu den Tänzen, unserer Vorführung eines deutschen Kanons (Froh zu sein bedarf es wenig….) und dem norwegischen Version von „Alle Vögel sind schon da“ wurde Franz aber dann zu einer Privatvorstellung mit Tiniyko gezwungen. Ein sehr lustiger Anblick;-)
Nicole und ich haben dann später noch das FC Lied gesungen, aber da waren unsere Guides schon im Bettchen.
Und auch die nächste Nacht in freier Wildbahn sollten wir trotz Elefantenbesuch im Camp unbeschadet überstehen.
Gute Nacht!
Das Dschungelcamp Teil 1
Wir sind dann morgens aus Namibia ausgereist und in Botswana eingereist. In Namibia wurden wir ein wenig kühl verabschiedet, dafür aber in Botswana umso freundlicher begrüßt! Dumelang heisst hallo und das gab es bereits bei der Passkontrolle von allen Seiten…
Die Nationalflagge ist blau wie der Himmel, schwarz für die schwarze Bevölkerung und weiß für die weiße Bevölkerung. Damit drücken sie aus, dass es keine Rassenprobleme gibt und dass jeder im Land willkommen ist. So kam es auf jeden Fall auch rüber.
Übrigens hieß es um 5 Uhr schon wieder aufstehen, aber daran sind wir ja mittlerweile fast gewöhnt. Unser Chef wird sich zu Hause wundern, dass wir plötzlich vor ihm (d.h. vor 6 Uhr) im Büro sind;-).
In Botswana angekommen sind wir relativ schnell am Okavango in ein Schnellboot umgestiegen mit dem Hinweis, dass Schwimmen aufgrund der Alligatoren und Hippos nicht erlaubt sei. Aber das wussten wir ja bereits. Dann ging sie los, die wilde Fahrt.
Die Landschaft und das glasklare blaue Wasser waren wirklich sehr schön, aber es gab in den 1 ½ Stunden nichts Neues zu sehen. Wir haben uns nur alle gefragt, was wir tun, wenn das Boot tatsächlich kentern sollte. Um uns herum Alligatoren und kein Land in Sicht. Die ca 2 Meter hohen Gräser, die während der Fahrt rechts und links an uns vorbeiflogen, sahen aus, als ob sie ebenfalls nur im Wasser stehen würden. Aber die Gedanken waren auch unnötig, ich glaube in Afrika kentert man einfach nicht. Und wen doch, kommt bestimmt jemand um die Ecke, der weiter hilft.
Wir sind dann noch in einen Jeep und anschließend ins Mokoro (Einbaum) umgestiegen, um zu unserem Dschungelcamp zu gelangen.
Vor dem Einbaum hatte ich ein bisschen Schiss, da ich mir das sehr wackelig vorgestellt hab. War es aber gar nicht. Ganz entspanntes Dahingleiten durch glasklares Wasser, Seerosenbeete und mehrere Meter hohe Grashalme. Ein überflutetes Paradies. Zwischendurch immer mal wieder das Grunzen der Hippos und ansonsten Stille. Ein sehr schönes Erlebnis. Ich möchte zwar nicht wissen, wie anstrengend das für Kendru unseren Ruderer war. Aber er meinte, er wäre absoluter Profi im Mokoro Fahren und uns würde nichts passieren. Ist auch nicht! Es war wirklich klasse!
Angekommen im Camp wurden wir von Nature, unserem Guide, für die nächsten Tage mit den Regeln vertraut gemacht. Kein Rumlaufen im Busch oder Entfernen vom Camp ohne Guide, für kleine und große Geschäfte gab´s ein Buschklo, welches aus einer einfachen Holzklobrille bestand mit einem Loch darunter, geduscht wurde in der Dschungel-Dusche, was ein großes Wasserbehälter war, der mit einem Seilzug hochgezogen wurde und täglich mit Okavango Wasser nachgefüllt wurde.
Man sollte auf Schlangen und anderes Getier aufpassen, daher am besten mit festem Schuhwerk unterwegs sein. In Gefahrensituationen wurde man angewiesen, genau auf den Guide zu hören und nicht hektisch davon zu laufen, da dann die meisten Tiere meinen, man wäre Beute.
Es gab Zweierzelte ohne Zaun oder sonstige Begrenzung gegen die wilden Tiere und der große Haufen Elefantenscheiße in der Mitte des Camps zeigte uns eindrucksvoll, dass es hier sehr wohl wilde Tiere gibt.
Nach einer Siesta im Schatten der Bäume, die untermahlt war durch den Besuch von drei Affen und wildes Vogelgezwitscher von Papageien und anderem bunten Gefieder, hieß es um 5 Uhr wieder in die Mokoros steigen und auf zum Sundowner auf dem Fluss.
Es war wunderschön, Sonnenuntergang, Stille und das sanfte Gleiten durch die hohen Gräser.
Ja und dann waren sie plötzlich da: die Hippos! Wir waren plötzlich eingekreist von großen gefährlichen Tieren (laut zahlreicher Studien blabla, die gefährlichsten Tiere Afrikas) und mir war am Anfang völlig unwohl. Unsere Guides blieben ganz ruhig. Kein Grund zur Besorgnis. Hippos wären eigentlich sehr friedliche Pflanzenfresser, die im Übrigen zwar die meiste Zeit im Wasser sind und auch bis 5 Minuten unter Wasser sein können, die aber überhaupt nicht schwimmen können. Sie bewegen sich hüpfend vorwärts. Wenn man ihnen zu nahe kommt, demonstrieren sie Ihr eigenes Unwohlsein durch Aufreißen des Mauls und Zeigen Ihrer Zähne. Und überraschen sollte man sie tunlichst nicht, auch dann können sie gefährlich werden.
Das Aufreißen des Mauls durften wir dann auch einmal an diesem Abend erleben, als sich ein Hippo uns bis auf 20 Meter näherte. In der Dämmerung ziehen sie dann an Land, um dort zu schlafen. Daher haben wir uns dann auch ein wenig beeilt, als die Sonne untergegangen war, wieder ins Camp zurückzukommen.
Es war auf jeden Fall ein ganz besonderes Erlebnis diese Tiere aus der Nähe beobachten zu können.
Nach Rotwein und Dinner ging es dann ab in die Zelte zu einer (relativ entspannten) Nacht...Wecker erst um 6 Uhr! Quasi ausschlafen!
Die Nationalflagge ist blau wie der Himmel, schwarz für die schwarze Bevölkerung und weiß für die weiße Bevölkerung. Damit drücken sie aus, dass es keine Rassenprobleme gibt und dass jeder im Land willkommen ist. So kam es auf jeden Fall auch rüber.
Übrigens hieß es um 5 Uhr schon wieder aufstehen, aber daran sind wir ja mittlerweile fast gewöhnt. Unser Chef wird sich zu Hause wundern, dass wir plötzlich vor ihm (d.h. vor 6 Uhr) im Büro sind;-).
In Botswana angekommen sind wir relativ schnell am Okavango in ein Schnellboot umgestiegen mit dem Hinweis, dass Schwimmen aufgrund der Alligatoren und Hippos nicht erlaubt sei. Aber das wussten wir ja bereits. Dann ging sie los, die wilde Fahrt.
Die Landschaft und das glasklare blaue Wasser waren wirklich sehr schön, aber es gab in den 1 ½ Stunden nichts Neues zu sehen. Wir haben uns nur alle gefragt, was wir tun, wenn das Boot tatsächlich kentern sollte. Um uns herum Alligatoren und kein Land in Sicht. Die ca 2 Meter hohen Gräser, die während der Fahrt rechts und links an uns vorbeiflogen, sahen aus, als ob sie ebenfalls nur im Wasser stehen würden. Aber die Gedanken waren auch unnötig, ich glaube in Afrika kentert man einfach nicht. Und wen doch, kommt bestimmt jemand um die Ecke, der weiter hilft.
Wir sind dann noch in einen Jeep und anschließend ins Mokoro (Einbaum) umgestiegen, um zu unserem Dschungelcamp zu gelangen.
Vor dem Einbaum hatte ich ein bisschen Schiss, da ich mir das sehr wackelig vorgestellt hab. War es aber gar nicht. Ganz entspanntes Dahingleiten durch glasklares Wasser, Seerosenbeete und mehrere Meter hohe Grashalme. Ein überflutetes Paradies. Zwischendurch immer mal wieder das Grunzen der Hippos und ansonsten Stille. Ein sehr schönes Erlebnis. Ich möchte zwar nicht wissen, wie anstrengend das für Kendru unseren Ruderer war. Aber er meinte, er wäre absoluter Profi im Mokoro Fahren und uns würde nichts passieren. Ist auch nicht! Es war wirklich klasse!
Angekommen im Camp wurden wir von Nature, unserem Guide, für die nächsten Tage mit den Regeln vertraut gemacht. Kein Rumlaufen im Busch oder Entfernen vom Camp ohne Guide, für kleine und große Geschäfte gab´s ein Buschklo, welches aus einer einfachen Holzklobrille bestand mit einem Loch darunter, geduscht wurde in der Dschungel-Dusche, was ein großes Wasserbehälter war, der mit einem Seilzug hochgezogen wurde und täglich mit Okavango Wasser nachgefüllt wurde.
Man sollte auf Schlangen und anderes Getier aufpassen, daher am besten mit festem Schuhwerk unterwegs sein. In Gefahrensituationen wurde man angewiesen, genau auf den Guide zu hören und nicht hektisch davon zu laufen, da dann die meisten Tiere meinen, man wäre Beute.
Es gab Zweierzelte ohne Zaun oder sonstige Begrenzung gegen die wilden Tiere und der große Haufen Elefantenscheiße in der Mitte des Camps zeigte uns eindrucksvoll, dass es hier sehr wohl wilde Tiere gibt.
Nach einer Siesta im Schatten der Bäume, die untermahlt war durch den Besuch von drei Affen und wildes Vogelgezwitscher von Papageien und anderem bunten Gefieder, hieß es um 5 Uhr wieder in die Mokoros steigen und auf zum Sundowner auf dem Fluss.
Es war wunderschön, Sonnenuntergang, Stille und das sanfte Gleiten durch die hohen Gräser.
Ja und dann waren sie plötzlich da: die Hippos! Wir waren plötzlich eingekreist von großen gefährlichen Tieren (laut zahlreicher Studien blabla, die gefährlichsten Tiere Afrikas) und mir war am Anfang völlig unwohl. Unsere Guides blieben ganz ruhig. Kein Grund zur Besorgnis. Hippos wären eigentlich sehr friedliche Pflanzenfresser, die im Übrigen zwar die meiste Zeit im Wasser sind und auch bis 5 Minuten unter Wasser sein können, die aber überhaupt nicht schwimmen können. Sie bewegen sich hüpfend vorwärts. Wenn man ihnen zu nahe kommt, demonstrieren sie Ihr eigenes Unwohlsein durch Aufreißen des Mauls und Zeigen Ihrer Zähne. Und überraschen sollte man sie tunlichst nicht, auch dann können sie gefährlich werden.
Das Aufreißen des Mauls durften wir dann auch einmal an diesem Abend erleben, als sich ein Hippo uns bis auf 20 Meter näherte. In der Dämmerung ziehen sie dann an Land, um dort zu schlafen. Daher haben wir uns dann auch ein wenig beeilt, als die Sonne untergegangen war, wieder ins Camp zurückzukommen.
Es war auf jeden Fall ein ganz besonderes Erlebnis diese Tiere aus der Nähe beobachten zu können.
Nach Rotwein und Dinner ging es dann ab in die Zelte zu einer (relativ entspannten) Nacht...Wecker erst um 6 Uhr! Quasi ausschlafen!
Caprivi Strip
Wir sind dann überraschenderweise morgens um 5 Uhr wieder aufgestanden, um zum nächsten Abenteuer aufzubrechen. 2 Tage und Nächte im Dschungelcamp im Okavango Delta mit einer Zwischenübernachtung im Caprivi Strip.
Ich war äußerst skeptisch, ob der Hitze, der Tiere, der Moskitos, der Einbaumfahrt usw.usw. Aber mitgehangen, mitgefangen! Da musste ich dann wohl auch mit durch!
Aber erst einmal war ja wieder Fahrtag angesagt. Insgesamt 650 km bis zu einem Camp nahe der botswanischen Grenze, um dann morgens direkt einreisen zu können.
Unterwegs gab es dann außer einer geraden Straße, die am Horizont auch nach hunderten Kilometern immer noch gerade erschien und zwei Straßenkontrollen, eine wegen Maul- und Klauenseuche und eine Polizeikontrolle, die uns eine Viertelstunde Zeit gekostet hat, nichts aufregendes zu sehen. Die Polizeikontrolle war allerdings noch äußerst amüsant, da leider genau zu dem Zeitpunkt, wo Tiniyko seinen Führerschein zeigen musste, der erste Tank leer wurde und wir durch Luft in der Pipeline erstmal den Truck vorne kippen mussten. Kannten wir schon, aber die Dame in Polizeiuniform dachte wohl, wir wollten sie verscheißern. Sie wurde richtig grantig, da wir nicht sofort weiterfahren konnten und damit ja die ach so viel befahrene Straße blockierten und forderte Tiniyko auf, den Truck aus dem Schatten (in dem sie weiter Autos kontrollieren wollte) in die Sonne zu schieben. Ja, na klar, kein Problem. Wir schieben mal gerade ein paar Tonnen beiseite…
Tiniyko hat alles mit Humor genommen und die ganze Zeit nur gequatscht, dass er gleich fertig wäre, dass er froh wäre, dass Polizisten so hilfsbereit sind, dass er ihnen einen schönen Tag wünscht, dass es schön wäre, wenn er Unterstützung hätte, das aber auch alleine schaffen würde usw. usw.
Ich glaube, die Furie hätte ihn am liebten erwürgt. Wir hatten auf jeden Fall unseren Spaß.
Gegen 5 Uhr waren wir dann im Camp am absoluten A. der Welt (mal wieder). Eigentlich ganz schön dort, der Okavango direkt unterhalb der Zelte, eine Bar am Wasser und ein Swimmingpool. Und, was am besten war: WIFI! Klasse!
Nach kürzester Zeit saßen Team Deutschland und Team Norwegen fast komplett am Pool und surften im Internet bzw. telefonierten mit den Liebsten, die evtl. auch gerade online waren. Nach Swakopmund das erste Mal Internet, und das mitten im Busch.
Auf der Fahrt zum Camp sind wir an sehr vielen Strohhütten vorbeigekommen, die immer in einem Viereck angeordnet einer Familie gehören. Tiniyko kommt selbst aus einer Familie, in der sein Vater insgesamt 3 Frauen hatte und diese alle zusammen mit den Kindern auf so einem Hof in unterschiedlichen Hütten leben. Die erste Frau trifft wohl immer die Entscheidungen und die nachkommenden Frauen haben sich unterzuordnen. Und irgendwie wird das akzeptiert. Kaum vorstellbar bei uns (finde ich jetzt als Frau, einige Männer sind da bestimmt anderer Meinung;-))
Tiniyko hat 15 Geschwister, davon 12 Brüder und nur einen Bruder mit derselben Mutter, die aber auch bereits tot ist. Er spricht alle Sprachen, die im Süden von Afrika gesprochen werden, es ist wirklich unglaublich, mit wem er sich alles unterhalten kann.
Er erzählte mir, dass er das früher als Spiel aufgefasst hat und einfach sehr interessiert war in allem, was mit Sprachen zu tun hatte. Irgendwann konnte er sie alle. Er beherrscht auch die lustigen Schnalz- und Klicklaute. Als er uns erklären wollte, wie alt sein Daddy geworden ist, musste er allerdings 2010 minus 1936 im Sand aufschreiben und nach allen Regeln der Rechenkunst abziehen.
Außerdem kann er einen Truck fahren und wenn´s sein muss, reparieren, kennt sich in der Wildnis aus, ist den ganzen Tag (meist singend) gut gelaunt – was allerdings um 5 Uhr morgens extrem nervig sein kann – kann halbwegs kochen, ein richtiges Allround-Talent für diesen Job. Bei uns könnte man damit ein Vermögen verdienen, hier wahrscheinlich eher nicht.
Er meinte, er tut das alles nur, damit es seiner kleinen Tochter halbwegs gut geht. Da er aber die meiste Zeit mit Drifters unterwegs ist, sieht er die nicht all zu häufig.
Und was er sonst noch für Talente hat, haben wir dann im Dschungel festgestellt. Aber dazu später mehr.
Ich war äußerst skeptisch, ob der Hitze, der Tiere, der Moskitos, der Einbaumfahrt usw.usw. Aber mitgehangen, mitgefangen! Da musste ich dann wohl auch mit durch!
Aber erst einmal war ja wieder Fahrtag angesagt. Insgesamt 650 km bis zu einem Camp nahe der botswanischen Grenze, um dann morgens direkt einreisen zu können.
Unterwegs gab es dann außer einer geraden Straße, die am Horizont auch nach hunderten Kilometern immer noch gerade erschien und zwei Straßenkontrollen, eine wegen Maul- und Klauenseuche und eine Polizeikontrolle, die uns eine Viertelstunde Zeit gekostet hat, nichts aufregendes zu sehen. Die Polizeikontrolle war allerdings noch äußerst amüsant, da leider genau zu dem Zeitpunkt, wo Tiniyko seinen Führerschein zeigen musste, der erste Tank leer wurde und wir durch Luft in der Pipeline erstmal den Truck vorne kippen mussten. Kannten wir schon, aber die Dame in Polizeiuniform dachte wohl, wir wollten sie verscheißern. Sie wurde richtig grantig, da wir nicht sofort weiterfahren konnten und damit ja die ach so viel befahrene Straße blockierten und forderte Tiniyko auf, den Truck aus dem Schatten (in dem sie weiter Autos kontrollieren wollte) in die Sonne zu schieben. Ja, na klar, kein Problem. Wir schieben mal gerade ein paar Tonnen beiseite…
Tiniyko hat alles mit Humor genommen und die ganze Zeit nur gequatscht, dass er gleich fertig wäre, dass er froh wäre, dass Polizisten so hilfsbereit sind, dass er ihnen einen schönen Tag wünscht, dass es schön wäre, wenn er Unterstützung hätte, das aber auch alleine schaffen würde usw. usw.
Ich glaube, die Furie hätte ihn am liebten erwürgt. Wir hatten auf jeden Fall unseren Spaß.
Gegen 5 Uhr waren wir dann im Camp am absoluten A. der Welt (mal wieder). Eigentlich ganz schön dort, der Okavango direkt unterhalb der Zelte, eine Bar am Wasser und ein Swimmingpool. Und, was am besten war: WIFI! Klasse!
Nach kürzester Zeit saßen Team Deutschland und Team Norwegen fast komplett am Pool und surften im Internet bzw. telefonierten mit den Liebsten, die evtl. auch gerade online waren. Nach Swakopmund das erste Mal Internet, und das mitten im Busch.
Auf der Fahrt zum Camp sind wir an sehr vielen Strohhütten vorbeigekommen, die immer in einem Viereck angeordnet einer Familie gehören. Tiniyko kommt selbst aus einer Familie, in der sein Vater insgesamt 3 Frauen hatte und diese alle zusammen mit den Kindern auf so einem Hof in unterschiedlichen Hütten leben. Die erste Frau trifft wohl immer die Entscheidungen und die nachkommenden Frauen haben sich unterzuordnen. Und irgendwie wird das akzeptiert. Kaum vorstellbar bei uns (finde ich jetzt als Frau, einige Männer sind da bestimmt anderer Meinung;-))
Tiniyko hat 15 Geschwister, davon 12 Brüder und nur einen Bruder mit derselben Mutter, die aber auch bereits tot ist. Er spricht alle Sprachen, die im Süden von Afrika gesprochen werden, es ist wirklich unglaublich, mit wem er sich alles unterhalten kann.
Er erzählte mir, dass er das früher als Spiel aufgefasst hat und einfach sehr interessiert war in allem, was mit Sprachen zu tun hatte. Irgendwann konnte er sie alle. Er beherrscht auch die lustigen Schnalz- und Klicklaute. Als er uns erklären wollte, wie alt sein Daddy geworden ist, musste er allerdings 2010 minus 1936 im Sand aufschreiben und nach allen Regeln der Rechenkunst abziehen.
Außerdem kann er einen Truck fahren und wenn´s sein muss, reparieren, kennt sich in der Wildnis aus, ist den ganzen Tag (meist singend) gut gelaunt – was allerdings um 5 Uhr morgens extrem nervig sein kann – kann halbwegs kochen, ein richtiges Allround-Talent für diesen Job. Bei uns könnte man damit ein Vermögen verdienen, hier wahrscheinlich eher nicht.
Er meinte, er tut das alles nur, damit es seiner kleinen Tochter halbwegs gut geht. Da er aber die meiste Zeit mit Drifters unterwegs ist, sieht er die nicht all zu häufig.
Und was er sonst noch für Talente hat, haben wir dann im Dschungel festgestellt. Aber dazu später mehr.
Dienstag, 3. April 2012
Etosha 2 oder die Begegnung mit einem Elefanten
Am nächsten Morgen dann mal wieder um 5:30 Uhr raus, da wir einen morgendlichen Game-Drive unternehmen wollten, um dann in unserem zweiten Ziel im Osten des Parks Namutoni die Zelte wieder aufzuschlagen.
In der Hoffnung auf Tiere und vor allem die großen 5 (Löwe, Büffel. Leopard, Elefant und Rhino) sind wir dann los.
Aber es gab gar nix, alle Tiere hatten sich irgendwie überlegt, sich uns nicht zu zeigen. Noch nicht einmal die langweiligen Springböcke haben sich uns in den Weg geschmissen. Ein kleines Highlight gab es dann aber schon, ein Rhinozeros hatte sich wohl nicht an die große Vereinbarung der Tiere gehalten und sich dann doch in unser Blickfeld verlaufen.
Wir waren dann nach dieser recht langweiligen morgendlichen Fahrt durch den Park bereits vor dem Mittag in unserem Camp, Zelte aufbauen und an den Pool! Grandios! Ein bisschen rumplanschen, ein bisschen rumliegen, ein bisschen Bier trinken, ein bisschen Ballspielen im Pool, lesen, rumdösen….nach den letzten super langen Tagen war es wirklich mal entspannend!
Um halb fünf ging es dann wieder los zum abendlichen Game-Drive! Die norwegischen Mädels hatten sich gegen die Fahrt entschieden, da wir ja morgens schon keine Tiere gesehen hatten und wir hatten endlich mal Ruhe und Platz um Truck.
Und wir wurden wirklich belohnt! Giraffen, die vor uns die Straße kreuzten mit kleinen Babygiraffen, Gnus, Warzenschweine, Springböcke, Oryx, Zebras ohne Ende und dann auch noch eine große Herde Elefanten, die hinter uns über die Straße gelaufen ist.
Tiniyko hat dann einen kleinen U-Turn hingelegt, der alles im Bus durcheinander gebracht hat und preschte auf die Herde zu. Kurz vorher eine Vollbremsung und die ganze Mannschaft klebte an der Vorderscheibe.
Wir haben dann wirklich aus allernächster Nähe die Elefantenherde begutachten dürfen. Leider fand das die Leitkuh gar nicht so toll, und hat unserem Truck gefährlich gedroht. Da ich direkt am offenen Fenster auf Augenhöhe der Elefantenkuh stand, war dann schon etwas befremdlich (Nicole meinte, ich hätte mich selten so schnell bewegt, als ich zuerst das Fenster hochgerissen und mich dann einen Meter vom Fenster wegbewegt hab).
So in 2 Meter Entfernung von einer wildgewordenen Elefantenkuh, die im Zweifelsfall ohne Probleme den Truck umgestoßen hätte, das war schon ein besonderes Gefühl.
Zum Schluss dann noch ein paar Giraffen im Sonnenuntergang und wir konnten glücklich beim Essen und kühlem Bier den Tag ausklingen lassen.
In der Hoffnung auf Tiere und vor allem die großen 5 (Löwe, Büffel. Leopard, Elefant und Rhino) sind wir dann los.
Aber es gab gar nix, alle Tiere hatten sich irgendwie überlegt, sich uns nicht zu zeigen. Noch nicht einmal die langweiligen Springböcke haben sich uns in den Weg geschmissen. Ein kleines Highlight gab es dann aber schon, ein Rhinozeros hatte sich wohl nicht an die große Vereinbarung der Tiere gehalten und sich dann doch in unser Blickfeld verlaufen.
Wir waren dann nach dieser recht langweiligen morgendlichen Fahrt durch den Park bereits vor dem Mittag in unserem Camp, Zelte aufbauen und an den Pool! Grandios! Ein bisschen rumplanschen, ein bisschen rumliegen, ein bisschen Bier trinken, ein bisschen Ballspielen im Pool, lesen, rumdösen….nach den letzten super langen Tagen war es wirklich mal entspannend!
Um halb fünf ging es dann wieder los zum abendlichen Game-Drive! Die norwegischen Mädels hatten sich gegen die Fahrt entschieden, da wir ja morgens schon keine Tiere gesehen hatten und wir hatten endlich mal Ruhe und Platz um Truck.
Und wir wurden wirklich belohnt! Giraffen, die vor uns die Straße kreuzten mit kleinen Babygiraffen, Gnus, Warzenschweine, Springböcke, Oryx, Zebras ohne Ende und dann auch noch eine große Herde Elefanten, die hinter uns über die Straße gelaufen ist.
Tiniyko hat dann einen kleinen U-Turn hingelegt, der alles im Bus durcheinander gebracht hat und preschte auf die Herde zu. Kurz vorher eine Vollbremsung und die ganze Mannschaft klebte an der Vorderscheibe.
Wir haben dann wirklich aus allernächster Nähe die Elefantenherde begutachten dürfen. Leider fand das die Leitkuh gar nicht so toll, und hat unserem Truck gefährlich gedroht. Da ich direkt am offenen Fenster auf Augenhöhe der Elefantenkuh stand, war dann schon etwas befremdlich (Nicole meinte, ich hätte mich selten so schnell bewegt, als ich zuerst das Fenster hochgerissen und mich dann einen Meter vom Fenster wegbewegt hab).
So in 2 Meter Entfernung von einer wildgewordenen Elefantenkuh, die im Zweifelsfall ohne Probleme den Truck umgestoßen hätte, das war schon ein besonderes Gefühl.
Zum Schluss dann noch ein paar Giraffen im Sonnenuntergang und wir konnten glücklich beim Essen und kühlem Bier den Tag ausklingen lassen.
Etosha 1 und die großen Schmusekatzen
Wir fahren also gemütlich über die Parkgrenze, noch ein letzter Pipi-Stopp vor dem Camp, dass wir gegen Mittag erreichen sollen (weil aus dem Auto aussteigen darf man natürlich nicht und über die Reling pieseln ist definitiv auch nicht erlaubt) und dann rein in den Park. Nach gefühlten 2 km schon die erste Attraktion: Ein Elefant beim Sandbaden! Und dann nach weiteren gefühlten 3 km das totale Highlight! Eine Gruppe von Löwen direkt am Straßenrand, sich räkelnd in der Sonne, faul unterm Baum liegend und Dinge tuend, von denen ich jetzt nicht berichten möchte!
Tiniyko ist quasi ausgeflippt! „You are so lucky, lucky people in Africa. You will never see such a situation from this distance! Lucky, lucky, lucky…..”
Ja, es war wirklich beeindruckend, so beeindruckend, dass die beiden norwegischen Barbies direkt mal aus dem Truck aussteigen wollten. Tiniyko konnte sie gerade noch aufhalten! Halleluja, soviel Doofheit müsste wirklich bestraft werden (es war auch anschließend eine kleine Ansprache von Tiniyko fällig).
Wir haben uns dann einen Vortrag über Löwen angehört und wie oft sie so rummachen am Tag (ein Löwe kann so bis zu 50 Mal am Tag, das wird aber umso beeindruckender, wenn man registriert, dass er auch noch 16-18 Stunden am Tag schläft). Wir durften als Zuschauer diesem Schauspiel einige Male beiwohnen, da wir an der Löwenstelle auch mindestens eine Stunde verharrten).
Wir sind dann weitergefahren, es gab noch einige Zebras und Giraffen aus der Ferne und dann durften wir uns im Camp von den aufregenden ersten Eindrücken erholen.
Abends gab es dann noch einen Game-Drive, wobei wir dort nur die mittlerweile nicht mehr ganz so beeindruckenden Sprinböcke, Kudus, Oryx und Gnus beobachten durften. Die ganze Steppe war voll mit diesen Tieren und es war schon ein schönes Schauspiel. Aber die großen Tiere fehlten!
Nach einem schönen afrikanischen Abendessen und ein bisschen Rotwein sind wir dann selig eingeschlafen.
Tiniyko ist quasi ausgeflippt! „You are so lucky, lucky people in Africa. You will never see such a situation from this distance! Lucky, lucky, lucky…..”
Ja, es war wirklich beeindruckend, so beeindruckend, dass die beiden norwegischen Barbies direkt mal aus dem Truck aussteigen wollten. Tiniyko konnte sie gerade noch aufhalten! Halleluja, soviel Doofheit müsste wirklich bestraft werden (es war auch anschließend eine kleine Ansprache von Tiniyko fällig).
Wir haben uns dann einen Vortrag über Löwen angehört und wie oft sie so rummachen am Tag (ein Löwe kann so bis zu 50 Mal am Tag, das wird aber umso beeindruckender, wenn man registriert, dass er auch noch 16-18 Stunden am Tag schläft). Wir durften als Zuschauer diesem Schauspiel einige Male beiwohnen, da wir an der Löwenstelle auch mindestens eine Stunde verharrten).
Wir sind dann weitergefahren, es gab noch einige Zebras und Giraffen aus der Ferne und dann durften wir uns im Camp von den aufregenden ersten Eindrücken erholen.
Abends gab es dann noch einen Game-Drive, wobei wir dort nur die mittlerweile nicht mehr ganz so beeindruckenden Sprinböcke, Kudus, Oryx und Gnus beobachten durften. Die ganze Steppe war voll mit diesen Tieren und es war schon ein schönes Schauspiel. Aber die großen Tiere fehlten!
Nach einem schönen afrikanischen Abendessen und ein bisschen Rotwein sind wir dann selig eingeschlafen.
Freitag, 30. März 2012
Der brennende Berg
Der brennende Berg
Zum letzten Abend bleiben noch ein paar Worte zu sagen: Die norwegischen Mädels waren beim Skydiving! Und waren völlig flashed!
Wir sollten um sieben essen und einer afrikanischen Tanz- und Gesangsgruppe dabei lauschen.
Mit sieben essen wurde leider nichts. Die Mädels tauchten einfach nicht auf und irgendwann rief eine völlig trunkene Mette an, dass sie irgendwie dann nicht zum Essen kommen wird. Wir vernünftigen Deutschen haben dann der Volklore gelaucht, die wirklich ganz schön war, aber ob der kleinen Zuschauermenge dann doch etwas beschäment!
Irgendwann fielen die Mädels dann nach und nach mit ihren Guides ein und konnten außer gelalltes Kreischen gar nichts mehr. Mette war sich an dem Abend auch ganz sicher, dass sie am nächsten Morgen auf jeden Fall noch einen freien Fall für sage und schreibe 170 Euro machen wollte. Wir haben sie versucht, zu überzeugen, dass sie morgens nicht mehr springen kann, weil wir das von der Zeit gar nicht schaffen werden, aber sie war leider nicht zu überzeugen!
Nicole hat dann nachts noch die Russendisko vor unsrem Haus aufgelöst(die zwei Guides haben volltrunken ein Gespräch mit lauter Musikuntermalung geführt) und wir konnten dann irgendwann endlich schlafen.
Die Mädels hatten auf jeden Fall am nächsten Tag einen ganz üblen Hangover und der Spaß war auf unserer Seite;-)
Der nächste Tag war Fahrtag! Wir durften mal wieder die meiste Zeit in unserem Truck verbringen und haben einige Zwischenstopps eingelegt. Der interessanteste von den Zwischenstopps war der Stopp bei einer klitzekleinen Robbenkolonie, die 2 Mio. umfasst. Aber man glaubt wirklich nicht, wie die Viecher stinken können. Und leider liegen die verendeten Seehunde auch dazwischen und es riecht wirklich nicht so lecker. Neben dem Gestank, der derzeit aus unserem Kühlschrank strömt, hier ist ein kleines Glas Knoblauch all over the bus verschüttet worden, und von den dort gezüchteten Biokulturen mal ganz zu schweigen, verfolgte mich der „Geruch des Todes“ den ganzen Tag. Pfui Teufel!
Wir haben uns dann noch in einer 2 stündigen Wanderung die 5000 Jahre alten Zeichnungen in einem Tal zwischen Brandberg und Brandberg angeschaut (boah wat heiss) und durften danach in unser Luxuscamp einkehren, was nach endlosen 2km endlich am Horizont auftauchte (in Afrika dauern 2 km irgendwie länger, es waren auch nach meiner Schätzung eher mindestens 10, aber gut, that´s Africa). And laut Tinyiko : There is no hurry in Africa!
Das Luxuscamp war nicht so wirklich der Brüller. Ein zweitrangiger Campingplatz mit zweitrangiger Ausstattung. Aber da es nur für eine Nacht war, die ja bereits wieder um 5 Uhr enden sollte, war es nicht ganz so tragisch.
Highlligths an diesem Tag? Eigentlich keine so wirklichen! Ein ganz netter Abend mit ganz netten Menschen und ein bisschen Wein und ein bisschen afrikanischem Essen (wir mussten die Snacks danch noch auspacken) und dann ins Bettchen.
Am nächsten Tag dann ab in den Etosha National Park!
Endlich richtigen Tiere!!!!!!
Zum letzten Abend bleiben noch ein paar Worte zu sagen: Die norwegischen Mädels waren beim Skydiving! Und waren völlig flashed!
Wir sollten um sieben essen und einer afrikanischen Tanz- und Gesangsgruppe dabei lauschen.
Mit sieben essen wurde leider nichts. Die Mädels tauchten einfach nicht auf und irgendwann rief eine völlig trunkene Mette an, dass sie irgendwie dann nicht zum Essen kommen wird. Wir vernünftigen Deutschen haben dann der Volklore gelaucht, die wirklich ganz schön war, aber ob der kleinen Zuschauermenge dann doch etwas beschäment!
Irgendwann fielen die Mädels dann nach und nach mit ihren Guides ein und konnten außer gelalltes Kreischen gar nichts mehr. Mette war sich an dem Abend auch ganz sicher, dass sie am nächsten Morgen auf jeden Fall noch einen freien Fall für sage und schreibe 170 Euro machen wollte. Wir haben sie versucht, zu überzeugen, dass sie morgens nicht mehr springen kann, weil wir das von der Zeit gar nicht schaffen werden, aber sie war leider nicht zu überzeugen!
Nicole hat dann nachts noch die Russendisko vor unsrem Haus aufgelöst(die zwei Guides haben volltrunken ein Gespräch mit lauter Musikuntermalung geführt) und wir konnten dann irgendwann endlich schlafen.
Die Mädels hatten auf jeden Fall am nächsten Tag einen ganz üblen Hangover und der Spaß war auf unserer Seite;-)
Der nächste Tag war Fahrtag! Wir durften mal wieder die meiste Zeit in unserem Truck verbringen und haben einige Zwischenstopps eingelegt. Der interessanteste von den Zwischenstopps war der Stopp bei einer klitzekleinen Robbenkolonie, die 2 Mio. umfasst. Aber man glaubt wirklich nicht, wie die Viecher stinken können. Und leider liegen die verendeten Seehunde auch dazwischen und es riecht wirklich nicht so lecker. Neben dem Gestank, der derzeit aus unserem Kühlschrank strömt, hier ist ein kleines Glas Knoblauch all over the bus verschüttet worden, und von den dort gezüchteten Biokulturen mal ganz zu schweigen, verfolgte mich der „Geruch des Todes“ den ganzen Tag. Pfui Teufel!
Wir haben uns dann noch in einer 2 stündigen Wanderung die 5000 Jahre alten Zeichnungen in einem Tal zwischen Brandberg und Brandberg angeschaut (boah wat heiss) und durften danach in unser Luxuscamp einkehren, was nach endlosen 2km endlich am Horizont auftauchte (in Afrika dauern 2 km irgendwie länger, es waren auch nach meiner Schätzung eher mindestens 10, aber gut, that´s Africa). And laut Tinyiko : There is no hurry in Africa!
Das Luxuscamp war nicht so wirklich der Brüller. Ein zweitrangiger Campingplatz mit zweitrangiger Ausstattung. Aber da es nur für eine Nacht war, die ja bereits wieder um 5 Uhr enden sollte, war es nicht ganz so tragisch.
Highlligths an diesem Tag? Eigentlich keine so wirklichen! Ein ganz netter Abend mit ganz netten Menschen und ein bisschen Wein und ein bisschen afrikanischem Essen (wir mussten die Snacks danch noch auspacken) und dann ins Bettchen.
Am nächsten Tag dann ab in den Etosha National Park!
Endlich richtigen Tiere!!!!!!
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