Sonntag, 25. März 2012

Der Arsch der Welt

Nach 700 km anstrengender Fahrt waren wir abends dann in einem Ort mit dem sprechenden Namen: Hondeklippbaai.
Warum um alles in der Welt muss ich eigentlich auf meinen Reisen immer einen neuen Arsch der Welt finden? Ein kleines völlig verschlafenes Nest zu dem nur eine 100 km lange Schotterpiste führt, der aus 50 Häusern besteht, die Strassen aus Sand gebaut, alles voll Müll und Dreck, den der Wind durch die Gegend bläst und unsere Gruppe.
Wahrscheinlich ist der Ort im Hochsommer ein Surferparadies, bei uns war es arschkalt und von Surfern keine Spur. Wir sind in einem kleinen Hostel abgestiegen, von einem Pärchen, die wahrscheinlich morgens den Tag mit einem Glas Weißwein beginnen und 3 Hunden (Größe Yorkshire abwärs) und ihrem Sohn, der mit seinem Surferlächeln unsere Norwegerinnen vom Kochen abgehalten haben.
Ein zehnminütiger Spaziergang und wir hatten alles gesehen!
Zurück in der Herberge gab es was zu Essen, ganz viel Weißwein und ein paar lustige Geschichten am Pool mit Kay, Thomas, Andreas und Susi; unserem restlichen Team Germany.
Am nächsten Morgen um 8:30 Uhr sollte es dann weiter gehen über Springbok und die Grenze nach Namibia zum Orange River.

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